So machen Sie Ihr Fahrrad diebstahlsicher

Familie am radfahren

I want to ride my bicycle

I want to ride my bicycle – dieses Statement gaben Queen bereits 1978 ab und es ist bis heute ein internationaler Hit. Im deutschen Sprachraum sang die ganze Bevölkerung in den Siebzigern Jo, mir san mit’m Radl do. Die Burschen holten ihre Mädels mit dem Drahtesel ab und ließen das Auto in der Garage, damals noch etwas ungewöhnlich.
Die Songs könnten aus dem Jahr 2021 stammen. Das Fahrradfahren boomt – besonders seit Erfindung des E-Bikes – und die Umweltfreundlichkeit des Fahrrades steht im Fokus. Vom Kleinkind bis zu den agilen Senioren – alle fahren mit dem Rad!

I like my Bike – Trend nach oben

Das Fahrrad war immer beliebt – etwas skeptisch betrachtete man es vielleicht im Jahr 1817, als es Baron Karl von Drais in Deutschland erfand.
Bewohner von Amsterdam oder Kopenhagen können sich gar nicht vorstellen, ohne Fahrrad unterwegs zu sein. Kein Wunder, im Stadtverkehr kommt man rascher damit zum Ziel als mit dem Auto.
In Peking gibt es ca. 9 Millionen Fahrräder für 11 Millionen Einwohner – diese Zahlen sprechen für sich.

Aber warum in die Ferne schweifen – auch in deutschen und österreichischen Städten hat sich das Fahrrad seinen Raum erobert. Es ist keine Seltenheit mehr, dass der Kollege mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt und das Auto in der Garage stehen lässt, so ferne es möglich ist. Das Radfahrnetz bzw. die Radwege werden erfreulicherweise ausgebaut, denn das Fahren auf verkehrsreichen Straßen macht kein Vergnügen, weder für die Biker noch für die Autobesitzer.

Freizeit und Sportgerät

In der Freizeit zählt Radfahren ohnedies zu einer der beliebtesten Sportarten. Jeder kann es lernen und bis ins hohe Alter ausführen, solange man allgemein noch verkehrstauglich ist. Helm aufsetzen und von daheim aus losstarten! (Dass sich mit Fahrradzubehör, Kleidung, Spezialschuhen etc. eine Menge Geld verdienen lässt ist klar. Doch Fahrrad fahren geht theoretisch mit (fast) jeder Kleidung – abzuraten ist von High Heels und Badelatschen).

Fahrradverkauf & Corona? Eindeutig positiv!

Der Corona bedingte Lockdown hat die Lust am Radfahren nochmals gesteigert. War dies doch eine der wenigen Möglichkeiten, um Sport im Freien betreiben und sich außerhalb der vier Wände bewegen zu können. Es ist daher kein Wunder, dass die Sporthändler derzeit mit den Bestellungen für Fahrräder (insbesondere E-Bikes) kaum nachkommen. Bedauerlicher Nebeneffekt – die Preise für Fahrräder steigen und vom günstigen Stahlross ist schon lange nicht mehr die Rede. Die Wartefrist für ein gutes Bike wird länger und länger.

Frau mit Rad

Wer auf sein Fahrrad schaut, dem wird es nicht geklaut

Da Fahrräder so beliebt sind, werden sie leider oft gestohlen. Nach dem Motto Gelegenheit macht Diebe ist ein Rad rasch entwendet, wenn es nicht bestmöglich abgesichert ist. Und hat nicht jeder sein Fahrrad schon einmal für einen Moment an einen Baum gelehnt – bin ja nur kurz weg? Im Vorgarten nicht abgesperrt, weil man auf einen Sprung zur Oma schaut?

Die Statistik zeigt auf, dass in den Städten mehr Räder als am Land gestohlen werden. Mehrere hundert Fahrräder werden in Deutschland täglich entwendet und lediglich ein geringer Anteil davon kommt wieder ans Tageslicht, bzw. liegt die Aufklärungsrate bei Fahrraddiebstählen unter 10 %. Ca. Pro Jahr gelangen 300.000 Fahrräder in Deutschland in die Hände von Langfingern und der dadurch entstandene Schaden geht in die Millionen.

Wer eine Garage oder eine Werkstatt besitzt, wird das Rad dort unterbringen und das Gebäude absperren. Lassen Sie die Türen nie unversperrt!

Wer in einer Wohnung wohnt, hat eventuell einen Abstellplatz im Keller. Nachteil ist, dass man dort nicht der Einzige sein wird, der sein Rad im Fahrradkeller abstellt. Leider sind Diebstähle in Kellerabteilen an der Tagesordnung. Unbedingt auch im Fahrradkeller das Rad zusätzlich absichern. Falls es machbar ist, empfehlen wir, das Rad im Flur vor der Wohnung oder im Vorraum selbst zu deponieren, besonders wenn es sich um ein teures Modell handelt. Mit einer eigenen Fahrrad-Wandhalterung wird es platzsparender untergebracht, vielleicht sogar noch zum Blickfang im Vorraum.

Sie wollen Ihr Rad aber nicht nur im eigenen Heim sicher verwahrt wissen, sondern natürlich damit unterwegs sein. Aber wie sichern Sie Ihr Rad, wenn Sie damit unterwegs sind? Welche Fahrradschlösser eignen sich zum sicheren Absperren?

Natürlich sperren Sie Ihr Rad mit einem Schloss ab – aber sichern Sie es zusätzlich an einem unbeweglichen Objekt. Ein einbetonierter Fahrradständer, eine Zaunlatte, eine Straßenlaterne – unbewegliche Gegenstände, die einen fixen Platz haben.
Bereits beim Kauf der Fahrradsicherung achten Sie darauf, dass diese die entsprechende Länge hat. Nicht nur der Reifen, sondern auch der Rahmen und der Fahrradständer, müssen umfasst werden. Wenn Sie das Rad beim Reifen sichern, kann es vorkommen, dass sie nur mehr den gesicherten Reifen vorfinden und der Rest des Rades von einem frechen Dieb gestohlen wurde.

Mit einer zweiten Fahrradreifen-Sicherung erschweren Sie den Diebstahl. Das Rad kann nicht mehr im Vorbeigehen mitgenommen werden, ein zeitlicher Aufwand wäre nun nötig, um es zu stehlen. Der Gelegenheitsdieb wird hoffentlich das Weite suchen und sich um ein einfacheres Objekt umsehen.

Die zweite Sicherung bringt einen weiteren Vorteil – Ihr Bike steht stabiler, ist weniger sturzgefährdet.

Wer sich ein gutes Rad zulegt, braucht nicht beim Schloss zu sparen beginnen. 10 % des Fahrradwertes dienen als Richtwert für ein sicheres Fahrradschloss.

TIPP: Geben Sie belebten Plätzen beim Abstellen des Fahrrades den Vorzug.

Wir stellen Ihnen einige Schlösser zur Fahrradsicherung vor

Spiralschlösser überzeugen mit ihrer Flexibilität, niederem Preis und wenig Gewicht. Die Kabel sind jedoch nicht widerstandsfähig und können von Dieben schnell durchschnitten werden. Es eignet sich daher nicht zur alleinigen Sicherung eines Fahrrades, eher für Fahrradzubehör – wie Helm, Korb etc. – oder bestenfalls als Zweitschloss.

Fazit: Nicht geeignet zur alleinigen Sicherung eines hochwertigen Fahrrades.

Das massive Bügelschloss besteht meistens aus gehärtetem Stahl und ist mit einem weichen Kunststoff ummantelt, der Schutz vor Feuchtigkeit und Schmutz bietet. Es besteht aus zwei Teilen, dem Schließzylinder und dem Bügel. Die Teile sind nicht beweglich, leider etwas sperrig und nicht ganz leicht. Bügel und Schließzylinder sind direkt miteinander verbunden. Aufgrund der robusten Bauweise ergibt sich wenig Auflagefläche für Aufbruchswerkzeuge, ein Aufbrechen, Aufhebeln oder Aufbohren wird somit enorm erschwert bzw. zur Gänze verhindert.

Überlegen Sie bereits beim Kauf des Bügelschlosses

  • an welchen (fixen) Orten, das Rad sich meistens befinden wird
  • welchen Rahmen das Fahrrad besitzt
  • wie oft es abgesperrt wird (Kurierdienst)

 

Dies ist insofern wichtig, da es Bügelschlösser in unterschiedlichen Größen gibt. Für Fahrradständer, Zäune etc. genügen kleinere Formen, während ein dicker Mast, eine Laterne eine größere Variante benötigt.

So wird das Bügelschloss montiert

Man öffnet mittels Zahlencode oder Schlüssel das Fahrradschloss, nimmt den Bügel aus der Halterung, legt ihn um den Rahmen und den ausgewählten Gegenstand (Mast, Zaun, Ständer, Laterne…) und dann werden die beiden Enden des Bügels in die Löcher des Schließzylinders gedrückt, bis sie einrasten.

Das Bügelschloss ist das sicherste Fahrradschloss, widerstandsfähig und robust. Leider bringt es einiges an Gewicht mit sich und ist etwas sperrig beim Transport. Mit einer Halterung am Fahrradrahmen wird der Transport einfacher (ist bei manchen Herstellern im Lieferumfang enthalten).

Kennzahlen geben Auskunft darüber, wie sicher ein Bügelschloss ist. Sie sind die Sicherheitsstufe für das Fahrradschloss. Je höher die Kennzahl, desto besser der Diebstahlschutz. Dies ist wichtig für die Versicherung, falls das Rad doch gestohlen wird. Ein Schaden wird erst übernommen, wenn nachgewiesen werden kann, dass das Fahrrad mit einem sicheren Schloss abgeschlossen war. Weiß man dann Modell und Kennzahl, ist man schon einen Schritt näher bei einer ordentlichen Abwicklung durch die Versicherung.

Ein gutes Fahrrad hat seinen Preis, ein gutes Fahrradschloss ebenso – sparen Sie nicht am falschen Platz und investieren Sie in ein gutes Schloss!

Fazit: Das sicherste Fahrradschloss, Gewicht und Sperrigkeit sind in Kauf zu nehmen.

Das Faltschloss aus starren Gliedern, die aneinandergereiht sind, lässt sich falten, vergleichbar wie ein Zollstock. Es ist noch neu im Handel, erfreut sich aber bereits jetzt großer Beliebtheit, da es einfach und praktisch anzuwenden ist.

Das Faltschloss wird aufgeklappt und um Fahrrad und Gegenstand (Zaun, Ständer…) gelegt und anschließend durch Zahlencode oder Schlüssel abgesperrt.

Es ist leichter als ein Bügelschloss, die Länge beträgt zwischen 70 und 120 Zentimeter und auch für das Faltschloss existieren Kennzahlen zur Sicherheitsbestimmung, die meistens auf der Verpackung angegeben sind.

Glieder und Gelenke machen es flexibel und ein Durchschneiden ist nicht ohne weiteres möglich. Das zusammengefaltete Schloss passt in Fahrradtasche oder Rucksack und kann in einer eigens dafür gedachten Halterung montiert werden.

Da Faltschloss punktet mit einfacher Bedienung und Flexibilität, ist flexibel einsetzbar und hat weniger Gewicht. Hohe Diebstahlsicherheit, Transport durch Halterung oder im Gepäck. Wo liegt der Haken? Es ist kein Schnäppchen, hoher Anschaffungspreis.

Fazit: Nicht ganz so sicher wie das Bügelschloss, aber gut geeignet zur Fahrradsicherung, höherer Preis.

Das flexible Kettenschloss besteht aus vielen einzelnen Gliedern und ist in allen Preisklassen erhältlich.

Verschiedene Materialen werden verwendet. Besonders widerstandsfähig sind Kettenschlösser aus gehärtetem Stahl. Die Stärke der Kettenglieder spricht für sich. Dickere Ketten sind ein besserer Diebstahlschutz als dünne Glieder, natürlich steigt dadurch das Gewicht der Kette. Ebenso sind längere Ketten schwerer als kürzere.

Für Kettenschlösser gibt es derzeit keine Halterungen. Entweder Sie wickeln sie um ein Fahrradteil (Lenker, Stange) oder bringen sie in einer passenden Transporttasche unter.

Das Kettenschloss wird wie alle anderen Schlösser mit Schlüssel oder Zifferncode geöffnet und anschließend wird die Kette mit dem Fahrradreifen und dem gewählten Objekt verbunden.

Kettenschlösser sind einfach zu bedienen, das Fahrrad kann praktisch überall angeschlossen werden und sie überzeugen mit ihrer Widerstandsfähigkeit. Sie sind jedoch nicht so sicher wie Bügel- oder Faltschlösser.

Fazit: Widerstandsfähig und flexibel, guter Mittelweg zur Fahrradsicherung.

Das Smartschloss wird am Fahrrad montiert und es schließt automatisch ab, sobald man sich einige Meter davon entfernt. In der dazugehörigen App können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden, u.a. ein Zeitrahmen, in dem ein anderer Benutzer fahren könnte.

Wichtiger ist jedoch die Alarmfunktion. Das Fahrrad kann unterscheiden, ob jemand nur beim Rad ankommt oder sich tatsächlich daran zu schaffen macht. Falls es einen Diebstahl registriert, dann wird ein Alarm ausgelöst, der den Dieb hoffentlich in die Flucht schlägt.

Fazit: Vielleicht das Schloss der Zukunft? Besonders praktisch für kurzes Abstellen. Für ein längeres Abstellen empfehlen wir zusätzlich die Zweit-Schloss-Sicherung.

Fahrradschloss

Fahrradversicherung – sinnvolle Investition?

Sie besitzen wahrscheinlich eine Hausratsversicherung und bis zu einem gewissen Umfang werden die zum Haushalt gehörenden Räder mitversichert sein. Aber leider sind die Versicherungsleistungen begrenzt. Der Versicherungsschutz besteht nämlich nur, wenn die Räder im Rahmen eines Einbruches gestohlen wurden, sich also im Haus oder in der Wohnung befunden haben!

Bei einem Diebstahl während eines Ausflugs oder am Abstellplatz zur Arbeit steigt die Hausratsversicherung aus, aber gerade da wäre der Versicherungsschutz ja nötig. Wenn Sie gelegentlich mit einem alten Drahtesel unterwegs sind, können sie darauf verzichten. Für ein hochwertiges teures Fahrrad zahlt sich die Fahrradversicherung aus.

Die Leistungen einer Fahrradversicherung variieren nach Anbieter und Tarif, erkundigen Sie sich bei mehreren Anbietern, wie es sich damit verhält.

Meistens ist das Rad gegen Diebstahl, Diebstahl von Fahrradteilen, Sturz- oder Unfallschäden und Schäden durch Dritte versichert. Beim E-Bike können zusätzlich Schäden bei der Elektronik (Feuchtigkeit, andere Probleme) mitversichert sein. Die Betonung liegt auf können– genaues Schauen schützt vor unliebsamen Überraschungen, damit man am Ende nicht doch auf den Kosten für die Reparatur sitzen bleibt.

Günstiges Rad, günstigere Versicherung – teures Mountain- oder E-Bike, höhere Versicherung – logisch. Für die Versicherung spielen Kauf- und Zeitwert eine Rolle und der Wohnort des Versicherten. In der Stadt zahlt man mehr als auf dem Land, weil dort erfahrungsgemäß häufiger das Rad gestohlen wird. Meistens errechnet die Versicherung den Zeitwert des Fahrrades zum Zeitpunkt des Diebstahls/Unfalls und gleich diesen Wert mit einer entsprechenden Summe aus.
Ist also ein Fahrrad noch neu und wird gestohlen, so bekommt man abhängig vom abgeschlossenen Tarif, von der Fahrradversicherung eine Entschädigung, die ungefähr dem Neupreis entspricht. Handelt es sich dagegen um ein Rad, das bereits ein paar Jahre alt ist, wird lediglich ein anteiliger Betrag gemessen am Zeitwert ausbezahlt.

Meistens ist das Rad gegen Diebstahl, Diebstahl von Fahrradteilen, Sturz- oder Unfallschäden und Schäden durch Dritte versichert. Beim E-Bike können zusätzlich Schäden bei der Elektronik (Feuchtigkeit, andere Probleme) mitversichert sein. Die Betonung liegt auf können– genaues Schauen schützt vor unliebsamen Überraschungen, damit man am Ende nicht doch auf den Kosten für die Reparatur sitzen bleibt.

Günstiges Rad, günstigere Versicherung – teures Mountain- oder E-Bike, höhere Versicherung – logisch. Für die Versicherung spielen Kauf- und Zeitwert eine Rolle und der Wohnort des Versicherten. In der Stadt zahlt man mehr als auf dem Land, weil dort erfahrungsgemäß häufiger das Rad gestohlen wird. Meistens errechnet die Versicherung den Zeitwert des Fahrrades zum Zeitpunkt des Diebstahls/Unfalls und gleich diesen Wert mit einer entsprechenden Summe aus.
Ist also ein Fahrrad noch neu und wird gestohlen, so bekommt man abhängig vom abgeschlossenen Tarif, von der Fahrradversicherung eine Entschädigung, die ungefähr dem Neupreis entspricht. Handelt es sich dagegen um ein Rad, das bereits ein paar Jahre alt ist, wird lediglich ein anteiliger Betrag gemessen am Zeitwert ausbezahlt.

Was bedeutet Codierung des FahrradesNichts anderes, als dass Ihr Rad mit einem Code versehen wird. Meistens wird mit einer Graviermaschine die verschlüsselte Adresse des Besitzers eingraviert. Etiketten sind alternativ möglich oder Nadelpräger.

Im Code sind enthalten: KFZ-Kennzeichen der Region, Gemeinde- und Straßenschlüssel, Hausnummer, die Initialen des Besitzers und das Jahr der Codierung. Anhand von dieser Nummer können Polizei und/oder Behörden den Eigentümer ermitteln.

Vielleicht hält die Codierung einen Dieb davon ab, das Rad zu stehlen. Der Weiterverkauf ist dadurch sicher schwieriger. Das Rad lässt sich definit jemanden zuordnen, das steigt sein Risiko, als Dieb entlarvt zu werden.

Außer besonders dünnwandigen Rahmen und Carbon-Rahmen kann jedes Rad codiert werden.
Bei einem Privatverkauft im Kaufvertrag schriftlich festhalten, dass das Rad codiert ist, bzw. es neu codieren lassen.

Wenn Sie den Wohnort wechseln, brauchen Sie keine Neucodierung. Die Meldebehörden können aufgrund der Jahreszahl der Codierung auch bei mehrmaligen Umzügen den rechtmäßigen Besitzer ausfindig machen.

Codierungen werden von Fahrradhändlern oder der Polizei vorgenommen. Eine Codierung dauert ungefähr 20 Minuten, Preise zw. 15 – 25 Euro.

Das Fahrrad kann man bei der Polizei oder einem privaten Anbieter registrieren. Daten über das Fahrrad (Rahmennummer, Hersteller, Fahrradmodell etc.) und seinen Besitzer werden erfasst.

Ruhe bewahren, nachdenken, war das Fahrrad wirklich hier geparkt? Oder gab es da nicht noch eine Zwischenstation? Leicht möglich, dass das Fahrrad doch noch bei der Freundin steht?

Zugegeben, wahrscheinlich wird sich dieser Glücksfall nicht einstellen und ein Dieb hat das Fahrrad tatsächlich gestohlen.

Jetzt müssen Sie den Diebstahl melden und eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Sammeln Sie alle Informationen (wo war das Fahrrad abgestellt, befand sich etwas auf dem Rad – Korb, Tasche, Hut etc.) und geben Sie bekannt, ob das Bike registriert oder codiert ist, besondere Kennzeichen hat etc. (eventuell Fotos). Melden Sie den Diebstahl gleich in dem Ort, wo das Rad gestohlen wurde. Die Meldung bei der Polizei muss innerhalb 48 Stunden erfolgen.

Kontaktieren Sie Ihre Versicherung, egal ob das Rad in der Hausratsversicherung mitversichert ist (Diebstahl aus Haus/Wohnung/Keller) oder ob Sie eine eigene Fahrradversicherung abgeschlossen haben. Legen Sie die Anzeige, die Sie bei der Polizei gemacht haben, gleich bei.

Sind sie selbst aktiv – fragen Sie bei Fundbüros nach, schauen Sie an Bahnhöfen, Bushaltestellen etc. nach. Manchmal will ein Dieb kurzfristig eine Fahrgelegenheit und stellt das Rad irgendwo unauffällig wieder ab. Die Aussicht es zu finden ist zwar gering, aber ausschließen kann man es nicht, dass man das eigene Rad plötzlich an einem anderen Ort entdeckt.

Fahrrad-Diebstahl-Meldung im Facebook bekanntgeben – einfach probieren, was möglich ist. Besuchen Sie Online-Börsen, womöglich will jemand Ihr Rad verkaufen und Sie entdecken es und können den Dieb ausfindig machen. Fahrraddiebstal wird als schwerer Raub eingestuft, es drohen Geld- oder Haftstrafen.

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Wichtigsten Punkte

Wir fassen die wichtigsten Punkte für die Sicherheit Ihres Fahrrades nochmals kurz zusammen:

  • Immer absperren
  • Aufbewahren in Radkeller, Flur, Wohnung
  • Sicheres Schloss verwenden – Zweitschloss-Sicherung
  • Belebte Plätze statt einsamer Straßen zum Abstellen auswählen
  • Fahrrad-Codierung vornehmen
  • Fahrradversicherung bei hochwertigen Rädern abschließen

 

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